work-life-balance / Stressmanagement

Durch Arbeitsverdichtung, eine allgemein erhöhte Zeittaktung aller Tätigkeiten und den Einsatz mobiler Kommunikationsmittel ist das Arbeitspensum vieler Mitarbeiter immens. Die Themen Work-life-balance und Stressmanagement sind heute ein wichtiges Thema zum Erhalt von Leistungsfähigkeit, Kreativität und Lebensfreude von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Hierarchiestufen. Dies betrifft auch Studierenden und Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern, die aufgrund des Bologna-Prozesses und der meist präkeren Arbeitsverhältnisse im Wissenschaftsbereich heute besonders gefordert werden.

Laut Umfragen großer Krankenkassen leiden derzeit 30 bis 35 % der Bevölkerung unter stressbedingten psychischen Belastungen. 60 % klagen über depressive Stimmung, Schlafstörungen, Nervosität, Unruhe und Reizbarkeit, während 70 % zumindest zeitweise unter Verspannungen, Rückenschmerzen und/oder Abgeschlagenheit leiden. Erhöhte Krankenstände und weitere Folgen verursachen teilweise immense Kosten für Arbeitgeber. Die angebotenen Seminare stärken die Selbstmanagementkompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zielgruppe:

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aller Hierarchiestufen

Zielgruppe Hochschulen:
Studentinnen und Studenten, Doktoranden und Post-Docs, Teilnehmerinnen eines Mentoring-Programms für Frauen, Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Graduiertenprogramms

Ergebnisse für TN/Inhalte:

. Work-life-balance
. * Individuelle Definition von work-life-balance (wlb)
. * Kenntnis des wlb-Konzepts/vier Lebensbereiche und Selbstpositionierung
. * Energie-Check mit Reflektion über Status-Quo
. Stressmanagement
. * Kenntnis über Hintergrund von „Stress“
. * Selbstreflektion über individuelle Stressreaktionen
. * Entwicklung von Möglichkeiten der Stressbewältigung (kognitiv, körperlich-seelisch und verhaltensorientiert)
. * „Ausprobieren“ von Entspannungstechniken (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Phantasiereise)
. Bei beiden Themen
. * Visionsentwicklung für die Zukunft
. * Problembetrachtungen mit Perspektivwechsel
. * Formulierung konkreter Ziele zum Umsetzen der Zukunftsvision

Methoden:

  • Vorträge zu theoretischen Hintergründen und Unterscheidungen
  • Wahrnehmungsübungen
  • Übungen zur Selbstreflektion
  • Gruppen-Übungen
  • Übungen zu zweit

Dauer: 1 – 2 Tage

Nutzen für Unternehmen bzw. Hochschulen:

  • Unterstützung der Leistungsfähigkeit, Kreativität und ggf. Minderung von Krankheitstagen
  • Baustein im Rahmen von Maßnahmen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement und demografischer Wandel

  • Attraktives Angebot für Mitarbeiter/innen bzw. Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen/n und damit Steigerung der Attraktivität des Arbeitgebers bzw. der Hochschule im Rekrutierungswettbewerb

Referenzen:
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (2015, englischsprachig)
Leuphana Universität Lüneburg (2014)
Georg-August-Universität Göttingen (2011, 2012, englischsprachig)
Viadrina Universität Frankfurt/Oder (2008)