AUGENHÖHE

In diesem Video erfahren Sie etwas über meinen Bezug und Zugang zum AUGENHÖHE-Projekt:

 

Seit Herbst 2015 engagiere ich mich aktiv im Projekt AUGENHÖHE:

Worum geht es?

Selbstorganisation, Partizipation, Potentialentfaltung, sinnstiftendes Arbeiten  – die Trends der neuen Arbeitswelt werden schon länger unter Experten und Interessierten diskutiert.

Alles Theorie oder Traum? Nein, AUGENHÖHE zeigt Unternehmen, in denen viele dieser Trends bereits gelebt werden – und die Menschen, die diese Organisationen gestalten.
Nicht zum Nachmachen, sondern als Inspiration für alle, die in ihrem Umfeld Impulse für eine andere Arbeitswelt setzen möchten.

http://augenhoehe-film.de/de/home/
http://augenhoehe-wege.de/

 

AUGENEHÖHEwege – Film und Dialogveranstaltungen

Welche Wege führen zu einer neuen Kultur der Zusammenarbeit, die menschlich und ökonomisch erfolgreich ist? AUGENHÖHEwege zeigt mutige Unternehmen, die ein gutes Stück ihres Weges bereits gegangen sind.

Die Filme AUGENHÖHE und AUGENHÖHEwege (in den Versionen weiß und orange) bieten viel Inspiration und Anregung, um im Unternehmen oder auf Veranstaltungen zum Arbeitskontext Menschen zur Reflektion über ihre Arbeitssituation zu animieren. Daher bietet es sich an, im Anschluss einen Rahmen für Dialog und Austausch anzubieten.

Wenn dies für Sie und Ihre Organisation interessant ist, sprechen Sie mich gerne an!

 

Initiatorin und Organisatorin des AUGENHÖHEcamp in Berlin

Am 08.09.2016 fand das 1. AUGENHÖHEcamp in Berlin statt, das ich initiiert habe und mit einem Team von Kolleginnen und Kollegen organisierte. Im Open Space-Format bot es knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedensten Wirtschaftsunternehmen – vom Konzern zum Kleinunternehmen – den Rahmen, zu den verschiedensten Fragstellungen und Themen, Inspirationen, Erfahrungen, Herausforderungen etc. zu teilen und zu entwickeln. Das Feedback war großartig.

Und darum und weil uns das Thema so wichtig ist – und es uns auch tatsächlich Spaß macht! – findet
am 28.09.2017 das zweite AUGENHÖHECamp Berlin statt.

Mehr Infos und Tickets finden sich hier: http://augenhoehe-camp.de/

 

Meine Motivation:

Eigene Erfahrungen

Bereits als Auszubildende habe ich eine kritische Haltung in meinem Ausbildungsbetrieb eingenommen und mich in meiner Entfaltung eingeschränkt gefühlt. Das gipfelte darin, dass ich – jung wie ich war – kurz nach dem Ende meine Ausbildung mit einer Mit-Azubine beim Personalleiter saß und wir ihm frei von der Leber weg erzählten, was wir alles verbesserungsbedürftig fanden… Dieser schickte uns zum Prokuristen, der kurz vor dem Eintritt in die Geschäftführung stand. Immerhin! Es wurde zugehört, wir fühlten uns ernst genommen und gesehen. Passiert ist sonst nicht so viel.

So etwas habe ich dennoch in den folgenden 15 Jahren meiner Berufstätigkeit – in unterschiedlichen Unternehmen, verschiedener Größenordnungen – nicht mehr erlebt. Oder habe ich es verlernt, einfach den Mund aufzumachen?
Fakt ist: Ich fühlte mich meist eingeschränkt in meiner Entwicklung, ich hatte mehr Fragen als Antworten, ich wollte mehr gestalten und agieren können – ich war unzufrieden, frustriert, demotiviert.

Erfahrungen im Coaching

Anlass für ein Coaching ist immer eine Unzufriedenheit oder sogar ein Leiden. Eine meiner Klientinnen brachte es sehr schön auf den Punkt: entweder es stimmt was mit dem Job nicht, oder es stimmt was mit dem Unternehmen nicht oder es stimmt was mit mir nicht. Es muss sich was ändern. Im Einzel-Coaching unterstütze ich die Menschen darin, den für sich selbst richtigen Weg zu finden. Was ist aber mit dem großen Ganzen?

  • Wenn wir über Vereinbarkeit von Beruf und Familie sprechen: geht es “nur” um Kindergartenplätze, Teilzeitarbeit und Homeoffice?
  • Wenn wir über Burn-out-Prävention oder Gesundheitsmanagement im Unternehmen sprechen: geht es “nur” um Yoga-Kurse, Massage am Arbeitsplatz oder grüne Smoothies in der Mittagspause?
  • Wenn wir über Gleichstellung und Diversity sprechen: geht es “nur” um Frauen, die lernen müssen, wie die Regeln in der Businesswelt sind, um Frauenquoten oder international gemischte Teams?
  • Wenn über globalisierte Märkte und Digitalsierung sprechen: können wir die damit entstehende Komplexität mit den Organisationsstrukturen und Überzeugungen von gestern in den Griff kriegen?

Und nun? AUGENHÖHE! – Inspiration und Dialog

Für mich ist AUGENHÖHE mehr als nur eine große Inspiration. Die Filme zeigen intime, zutiefst menschliche, berührende Momente aus der Businesswelt. Was für ein Novum! Offensichtlich sind die alten Rezepte des Changemanagement nicht die richtige Lösung für die heutigen Anforderungen. Häufig versteckt sich unter neuen Managementansätzen auch ein Etikettenschwindel, der mehr verdirbt als verbessert, z. B. Vertauen, Motivation und Kreativität.  Inspirierend, zu sehen, dass es Organisationen gibt, die ganz andere Wege gehen.

Gerade der Ansatz den Film als Inspiration für Dialogveranstaltungen anzubieten entspricht der Haltung von AUGENHÖHE. Es geht nicht darum neue Best Practice oder Rezepte anzubieten, sondern zu inspirieren und den Raum zu öffnen für Dialog und  Verbindung. Die Erfahrung zeigt: In diesen Räumen entsteht Neues. Oftmals Besseres. Manchmal sogar Revolutionäres.

Das Projekt hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft eine sehr lebendige, ständig wachsende Community aufzubauen, in der sich Menschen verbinden, in Beziehung treten können. Ich erlebe bei vielen Menschen, auch bei mir selbst, wie befreiend und energetisierend es ist, sich in diesem Rahmen zu verbinden und zu erkennen: Ich bin nicht allein mit meinem “Problem”, andere denken ähnlich wie ich, haben ähnliche Erfahrungen und es gibt auch etwas anderes.

Es gibt zwar keine Rezepte und Blaupausen, aber es schafft Räume, über eigene Wege in und für Organisationen nachzudenken oder zu experimentieren.

Sind Sie neugierig geworden? Inspiriert?

Wenn Sie Interesse an AUGENHÖHE in ihrem Umfeld haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf:
Wir können den Film für Inspirationen im Einzel-Coaching nutzen, aber auch gerne über Möglichkeiten sprechen, den Film in Ihrer Organisation in Kombination mit Dialogformaten wie World Café, Open Space o.ä. einzusetzen.

Das Ziel ist: Einen Raum für Entwicklung zu öffnen.