Weibliches Selbstbewußtsein

Weibliches Selbstbewußtsein im Beruf

 

Mit jeder Sprosse der Karriereleiter nimmt der Frauenanteil deutlich ab. Das ist nicht nur in der Wirtschaft so, sondern auch in der Wissenschaft. 44 Prozent der Promotionen werden von Frauen abgelegt, doch ihr Anteil ist unter den frisch habilitierten nur noch bei 25 Prozent und in der Professorenschaft bei 19, unter den C4-/W3-Professuren sogar bei nur knapp 9 Prozent.

Mit den von Männern gestalteten Strukturen und ihrer Kultur müssen Frauen sich also (noch) auseinandersetzen, wenn sie aufsteigen wollen (“Aufstiegskompetenz”). Insbesondere ihre eigenen Überzeugungen und daraus resultierenden Verhaltensmuster, machen es ihnen dabei oft schwer, selbstbewusst und durchsetzungsstark ihren Weg zu gehen.

Zielgruppe:
Studentinnen, Doktoranden und Post-Docs,
Teilnehmerinnen eines Mentoring-Programms für Frauen, Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Graduiertenprogramms

Ergebnisse für TN/Inhalte:

  • Kenntnis und ggf. Wandel der eigenen Positionierung zu Themen wie Macht, Leistung, Erfolg, Niederlagen.
  • Erfahrung mit den unterschiedlichen Perspektiven in einer Arbeitsumgebung mit vielen Männern und wenigen Frauen.
  • Wissen über die persönlichen, hinderlichen Glaubenssätze und Beginn einer Neuausrichtung.
  • Formulierung von individuellen Zielen zur praktischen Umsetzung einer „selbstbewussten“ Haltung.
  • Netzwerken und die aktive Vernetzung mit anderen Frauen.
  • Überblick über Kommunikationsregeln (inkl. Körpersprache) einer männlich dominierten Berufswelt.

Methoden:

  • Vorträge zu theoretischen Hintergründen und Unterscheidungen
  • Wahrnehmungsübungen
  • Übungen zur Selbstreflektion
  • Gruppen-Übungen
  • Übungen zu zweit

Dauer: 1 – 2 Tage

Nutzen für Hochschule:

  • Angebot ist eine aktive Gleichstellungsmaßnahme bzw. Frauenförderung
  • Angebot unterstützt die Umsetzung der DFG-Gleichstellungsstandards, die Anforderungen im Rahmen der Exzellenzinitiative (Gleichstellung), des Professorinnenprogramms und die Anforderungen des Total-E-Quality-Prädikats
  • Imagegewinn für Hochschule durch attraktive Angebote für Spitzenfrauen

Referenzen:
Diverse Einzel-Coachings
Anfrage der Universität Göttingen in 2013