Buchempfehlung: workhacks | 03.11.2017

Im April 2016 habe ich beim wevent (Open Space-Konferenz) von intrinsify.me Lydia Schültken kennengelernt. Sie bot ein Session zu ihrem neuen Thema an: Workhacks

Ich war nicht nur von dem Thema, sondern auch von Lydias Energie ganz begeistert. Sie plante ein Buch zu schreiben. Nun ist dieses Buch erschienen und ich habe es gelesen. Wie ich es nach dieser Begegnung erwartet habe, bin ich auch von dem Buch sehr begeistert:

“Ein workhack ist eine erprobte, minimalinvasive Regel oder Methode, um die bestehende Zusammenarbeit und die Arbeitsergebnisse zu verbessern.” – Klingt so simpel, ist es oft auch und dennoch halte ich die hier vorgestellten workhacks für geeignet, große Durchbrüche in der Zusammenarbeit und in Arbeitsergebnissen zu erzielen. Es sind oft kleine Dinge, die große Wirkung entfalten.

Das Buch stellt solche Kleinigkeiten vor, wobei es sich nicht um banale Änderungen handelt. Es geht durchaus in die Tiefen dessen, was wir im Arbeitskontext nur allzu gut kennen und oftmals einfach als gegeben hinnehmen.
Der empfohlene Ansatz: Probiert das eine oder andere doch mal aus und guckt, was passiert, ist m. E. sehr klug. Denn DAS Rezept für die Zukunft der Arbeit gibt es tatsächlich nicht.

Das Buch ist nicht nur inhaltlich ein großer Gewinn. Es liest sich auch großartig und ist super strukturiert. Die Kapitel lassen sich gut unabhängig voneinander lesen, so dass man sich gut hin und her treiben lassen kann, wenn einem danach ist. Es gibt die ausführlichen Praxis-Stories zu jedem Hack, aber auch die übersichtliche Zusammenfassungen für eilige Leser oder späteres “wie war das doch gleich?”-Nachlesen.

Mein Fazit: Sehr gelungen und nur zu empfehlen.

workhacks: Sechs Angriffe auf eingefahrene Arbeitsabläufe
von Lydia Schültken u. a.
Verlag: Haufe Lexware