Wie zeigen sich Hoch- und Tiefstatus? (Teil 2 von 5) | 21.05.2014

Dies ist der zweite Teil einer Blog-Reihe zum Thema Hoch- und Tiefstatus. Den ersten Teil finden Sie hier: http://www.work-life-coaching.de/2014/05/hoch-und-tiefstatus-teil-1-von-5/

Wie genau machen sich nun Hoch- und Tiefstatus bemerkbar. Woran erkenne ich es?

Je mehr Sie darauf achten, desto detaillierter können Sie den folgenden, kleinen Überblick ergänzen:

Hochstatus:

Kopf: Der Kopf wird ruhig gehalten und erhoben

Blick: Blickkontakt wird gesucht und gehalten, oder demonstrativ verweigert

Haltung: Aufrecht und klar

Füße: gerade, eher nach außen

Bewegung im Raum: Schreitend, großen Raum einnehmend

Hände: Ruhige Armbewegungen, Arme beim Gehen neben dem Körper, keine Selbstberührungen

Stimme: Klar, deutlich, laut, tief

Tiefstatus:

Kopf: Unruhig, eher gesenkt

Blick: instabiler Blickkontakt; hinschauen, wegschauen, wieder kurz hinschauen

Haltung: hängende Schultern, klein und zusammengekauert

Füße: nach innen zeigend

Bewegung im Raum: „eher an der Wand“, wenig Raum einnehmend

Hände: Unruhige, hektische Armbewegungen, häufige Selbstberührungen (z. B. im Gesicht)

Stimme: leise, verschluckend, hoch

Probieren Sie beides aktiv aus! Vor dem Spiegel oder mit einem Partner, einer Partnerin.

Wie fühlt sich der jeweilige Status an? Was ist Ihnen vertraut, was fremd? Und achten Sie in Zukunft ab und an in Ihrem Alltag auf die “Status-Spiele” um sie herum, z. B. zwischen Kolleginnen und Kollegen bei einem Meeting im Büro, zwischen Kellner und Gästen im Restaurant etc.

Der 3. Teil  der Blog-Reihe – “Status bewusst einsetzen und authentisch sein – wird nach Pfingsten veröffentlicht. Sie erfahren davon, wenn Sie mir in den sozialen Medien folgen oder wieder diese Homepage besuchen.