Welchen Status spielen Sie am liebsten? (Teil 1 von 5) | 13.05.2014

Es ist immer wieder spannend, im Coaching auch Methoden zu verwenden, die aus anderen Bereichen kommen. Im letzten Jahr habe ich durch meine gute Freundin und Kollegin Uta Zech eine Technik aus dem Improvisationstheater kennen gelernt, die ich inzwischen sehr erfolgreich in meinen Coachings einsetze. Es geht dabei um Hoch- und Tiefstatus.

Status bezeichnet das Machtgefälle in der Beziehung zwischen zwei (Bühnen-) Figuren. Ein Akteur im Hochstatus verhält sich dominant gegenüber einer Person im Tiefstatus. Eine Figur im Tiefstatus ordnet sich der Person im Hochstatus unter, passt ihr Handeln an deren Vorgaben an. Der momentane Status der Figuren zueinander ist erkennbar an Körpersprache, Handlungen und Sprechweise der Handelnden.

So wie Paul Watzlawick sagte, dass man nicht nicht kommunizieren kann, sagt Keith Johnstone (Entwickler des Status-Konzepts), dass Status immer und überall ist. Es lohnt sich also, sich damit zu beschäftigen und sich dieser Mechanismen bewusst zu werden und entsprechend der eigenen Zielsetzung zu handeln.

Dies ist der 1. Teil einer Blog-Reihe zum Thema „Hoch- und Tiefstatus. Folgen Sie mir auf Facebook, XING oder Google+, um die Veröffentlichung der nächsten Blog-Artikel zu verfolgen.

Teil 2 der Blog-Reihe finden Sie hier: http://www.work-life-coaching.de/2014/05/hoch-und-tiefstatus-teil-2-von-5/